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Donnerstag, 5. April 2012

Der erste Eindruck macht Eindruck - Wirklich!

In unseren Seminaren ist der erste Eindruck immer wieder ein wichtiges Thema. Wenn wir unsere Teilnehmenden fragen, ob es für den ersten Eindruck eine zweite Chance gibt, dann sagen viele, ja selbstverständlich geben wir unserem Gegenüber eine zweite Chance. Unsere Antwort: Ja, hoffentlich doch. Denn jeder hat mindestens eine zweite Chance verdient. Nur ist das nicht mehr der erste Eindruck sonder ein zweiter oder dritter oder...
Für den ersten Eindruck gibt es leider wirklich keine zweite Chance!

Was passiert, wenn sich zwei Menschen z.B. im geschäftlichen Alltag treffen? Sie scannen sich. Ist mir der Gegenüber sympathisch oder nicht. Schon in den ersten Augenblicken mit einem „guten ersten Eindruck“ in jeder Begegnung mit anderen Menschen zu punkten – das wünschen wir uns? Und dafür können wir aktiv etwas tun. Wir haben laut Wissenschaft dafür 90 Sekunden Zeit.

Beim ersten Eindruck spielen nämlich neben der Stimme vor allem sichtbare Äusserlichkeiten, also unsere Körperhaltung, die Kleidung, das Styling und das Auftreten eine entscheidende Rolle. Und so ist die Wirkungsverteilung:
  • Zu 55% wird das Aussehen gewichtet
  • 38% die Stimme und
  • nur zu 7% die Worte.
Eine aufrechte, offene Körperhaltung, die Hände sichtbar und mit beiden Beinen auf dem Boden stehend, ein offener Blick, ein freundliches Lächeln signalisieren Sicherheit und Souveränität. In der ersten Phase einer Begegnung kommt es also vor allem darauf an, freundlich zu wirken. Nicht was gesagt wird ist entscheidend, sondern wie es gesagt wird und wie man aussieht.

Wer sich in seiner eigenen Kleidung wohl fühlt, bringt dies auch durch seine Körpersprache zum Ausdruck. Die ideale Kleidung sollte daher in Form, Farbe und Material perfekt zum Träger passen aber auf der anderen Seite auch dem Anlass und den Erwartungshaltungen des Gegenübers entsprechen.

Je mehr die optische Erscheinung eines Menschen der Erwartung des Gegenübers entspricht, desto leichter fällt es, mit Äusserlichkeiten zu punkten.

Doch trotz aller Anpassung der Kleidung an die mögliche Erwartungshaltung Ihres Gegenübers. Bleiben Sie authentisch – auch in Ihrer Kleidungswahl. Denn auch der Wohlfühlfaktor der Kleidung spielt für eine erfolgreiche Begegnung eine wichtige Rolle. Nur, wer sich in seiner eigenen Haut, und der Kleidung wohl fühlt, hat die Chance erfolgreich zu sein.

Neben der richtigen Kleidung ist die Stimme im ersten Eindruck sehr wichtig. Für die Stimme gilt: je ruhiger und entspannter wir sind, desto angenehmer und kompetenter wirkt unsere Stimme. Stimmtrainer empfehlen daher, vor wichtigen Gesprächen Lockerungs- und Atemübungen zu machen.

Ein besonderes Augenmerk verdient auch die korrekte Begrüssung, denn die macht im ersten Eindruck einen grossen Anteil aus. Mit einem festen, jedoch nicht zu energischen Händedruck, einem freundlichen Lächeln und ein paar nette Worten, sowie der Selbstvorstellung mit Vor- und Nachnamen, trägt man viel zu einem guten ersten Eindruck bei.

Doch bitte reichen Sie Ihrem Gegenüber nicht zu forsch die Hand, sondern warten Sie ab, bis man Ihnen die Hand zur Begrüssung reicht.

Den ersten Eindruck für sich zu gewinnen bringt Wettbewebsvorteile. Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld.

Gewinnen Sie die Menschen für sich. Schon im ersten Eindruck.
Christian Leschzyk

Montag, 9. Februar 2009

Imageberatung - wozu?

Am Wochenende trafen wir alte Kollegen zum Brunch. Neben den tagesaktuellen Themen und vielem Privatem kamen wir auch auf das Thema "Imageberatung" zu sprechen. Unser Kollege fragte uns, warum wohl eine Imageberatung einer einzelnen Person Sinn machen sollte. Unsere Antwort dazu, fingen wir mit einer Frage an. Nämlich, "Wie willst Du von Deiner Umgebung wahrgenommen werden?"

Sympathisch, authentisch aber auch manchmal streng, antwortete er uns. Gut. Nun zur nächsten Frage, "Wie erreichst Du das?", fragten wir. Das ist ja klar, sagte unser Kollege. Ich bin halt so wie ich bin. Und genau hier, sagten wir, fängt eine Imageberatung an. Nämlich, wie willst Du sein und wie empfinden andere Dich. Also wir analysieren das Eigenbild und das Fremdbild. Das Image einer Person hängt davon ab, wie die Person von anderen wahrgenommen wird. Und wahrgenommen werden wir über unser Verhalten, unsere Kommunikation und über unser Aussehen. Dies ist also auch schon der zweite Schritt.

Wirkung und Wahrnehmung stimmen nicht immer überein.

Man sagt aber auch etwas anderes: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! Der erste Eindruck entscheidet über Sympathie oder Abneigung, über Erfolg oder Misserfolg im Geschäft oder im Privatleben.

Eine Imageberatung hilft, die verschiedenen Aspekte aufeinander abzustimmen, damit sie ihre volle Wirkung zeigen.

Ein attraktives Erscheinungsbild und ein positives Image sind wesentliche Bausteine auf dem Weg zum Erfolg. Nicht immer stimmt die Vorstellung über die eigene Person oder mit dem Eindruck überein, den andere Menschen von einem selbst haben.

Unstimmigkeiten im äusseren Erscheinungsbild und falsches Verhalten bauen unnötig Schranken auf. Denn durch die Art und Weise, wie man sich kleidet, wie man auftritt und sich verhält, geben der Umwelt viele nonverbale Informationen. Neben dem visuellen Erscheinungsbild haben aber auch Sprache, Umgangsformen, Körpersprache, die berufliche Bildung, das Berufsimage und die Unternehmenskultur Einfluss auf das eigene Image. Das alles kann beeinflusst werden.

Wir geben in unserer Imageberatung den Menschen ein authentisches Selbstbild von sich und zeigen ihnen Wege auf, wie sie dieses optimieren können. Denn Imagefaktoren sind Siegerfaktoren!

Wie wichtig sind Ihnen Imagefaktoren? Kommen Sie ohne das Wissen über Ihr Fremdbild gut durchs Leben?

Christian Leschzyk

Montag, 2. Februar 2009

Warum ein Imageblog?

Kunden, Partner und Freunde fragen uns häufig, was ist heute im Geschäftsleben erlaubt und was nicht? Welches Image ist das Richtige? Welche Werte werden heute verkörpert? Ist der Business Knigge wirklich so streng? Darf man Regeln brechen? Und vieles mehr....

Weil Imagefragen nicht in Stein gemeisselt sind, sondern immer situations-, personen- und unternehmenskulturabhängig sind, haben wir uns vorgenommen, diese Fragen über diesen Imageblog zu diskutieren.

Wir arbeiten seit einigen Jahren als Imageberater in der Schweiz. Unsere Kunden kommen aus allen Branchen. Wir dürfen mit vielen Unternehmen und Einzelpersonen über Imagefragen diskutieren. Diese Erfahrungen möchten wir weitergeben.

Einige Grundgedanken zu Beginn:

Die Wirtschaftswelt hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Konnten sich Unternehmen früher über neue, innovative Produkte differenzieren, so ist dies im heutigen Wettbewerb kaum mehr möglich. Zu kurz sind die Entwicklungszyklen und zu schnell die Konkurrenz. Auch die Differenzierung über Dienstleistungen ist heute nur noch bedingt möglich. Es ist die persönliche Beziehung zum Kunden, die darüber entscheidet, wie sich eine Geschäftsbeziehung entwickelt.

Fachwissen wird heute vorausgesetzt. Mit hoher Sozialkompetenz ausgestattete und authentisch wirkende Mitarbeitende sind ein wirtschaftlich relevanter Erfolgsfaktor.

Auch das gesellschaftliche Zusammenleben hat sich in der westlichen Welt schleichend aber grundlegend geändert. War es in den 60er, 70er und den frühen 80er-Jahren mehr als verpönt, sich an Werte zu halten bzw. eine gesellschaftliche Etikette anzunehmen, ist der Trend nach gesellschaftlichen Werten und Etiketten seit den 90er Jahren und vor allem im neuen Jahrtausend verstärkt zu beobachten. Es ist heute ein nennenswerter Vorteil in vielen Berufssituationen, ebenso wie im privaten Umfeld, die geltenden Benimmregeln zu kennen.

Deshalb bietet die Imageagentur Stilgerecht Schulungen und Beratungsdienstleistungen in den Bereichen: Corporate Image (Business Image), Personal Image, wertschätzende Führung, Business-Knigge, professionelles Auftreten, Kundenfreundlichkeit und Kundenservice an.

Die Imageagentur Stilgerecht unterscheidet sich so von den klassischen PR-Agenturen oder CI-Agenturen. Stilgerecht setzt auf die Mitarbeitenden als wichtigstes Kapital der Zukunft eines jeden Unternehmens.

Christian Leschzyk